Mittwoch, 25. Juli I 08.00 Uhr ZOB, Lindenstraße,Minden Fahrt zur ehemaligen Benediktinerabtei, heutigem Schloß Corvey.

Besichtigung der ehemaligen Benediktinerabtei, heutigem
Schloß Corvey. Bauhistorisch bedeutend sind
das karolingische Westwerk und die barocke Kirche
aus dem 17. Jahrhundert. Seit 2014 gehört die Anlage
zum Weltkulturerbe. Nach der Mittagspause in
der Schenkenküche fahren wir nach Marienmünster,
dem ehemaligen Kloster und Wallfahrtsort. Anfang
des 18. Jahrhunderts erteilten die damals reichen
Klosterbrüder dem berühmten Orgelbauer Johann
Möller den Auftrag zum Bau einer prächtigen Orgel
mit 42 Registern auf 3 Manualen. 2010 bis 2012
wurde sie nach dem Originalzustand restauriert. Wir
werden ihren Klang zu hören bekommen.
18.00 Uhr sind wir zurück in Minden.
Mitgl.: 30,00 €, Gäste: 35,00 € ( Führungen/Fahrt)
Anm.: U. Kolbe, T.: 0571/3 85 11 35

Besuch bei BARRE am 17.04.2018         
      
    

Besuch der Privatbrauerei Barre in Lübbecke am 17.04.2018

Zu einem Besuch der Privatbrauerei Barre machte sich am 17.04.2018 der DHB Netzwerk Haushalt, OV Minden auf den Weg nach Lübbecke.

Wir wurden von der Gästeführerin der Bauerei empfangen und in die Geschichte der Brauerei eingeführt.

Barre Bräu wurde im Jahr 1842 von Ernst Barre, der das Brauereihandwerk in Bayern erlernte, gegründet. Mittlerweile befindet sich das Unternehmen in 6. Generation und wird seit 1998 von Christoph Barre geführt.

Anhand eines Films wurde uns der Prozess der Braukunst näher gebracht.

Dann ging es zur Besichtigung in die Produktion. Leider konnten wir den Arbeitsablauf nicht in Aktion erleben, da z. Zt. eine neue Waschmaschine eingebaut wird und alle Arbeiter hierfür gebraucht werden.

Trotz der stillstehenden Maschinen und Bänder konnte uns die Gästeführerin im Flaschenkeller den Ablauf der Bierabfüllung näherbringen.

Anschließend ging es durch einen Tunnel ins Barre Museum. Hier gab es zahlreiche Exponate die in ihrem ursprünglichen Zustand noch erhalten sind, wie z. B. eine alte noch funktionierende Dampfmaschine.

Als Besonderheit ist noch zu erwähnen, dass Barre eine der letzten Auslieferungskutschen in ganz Deutschland betreibt. Diese Tradition soll auch in Zukunft fortgesetzt werden. Barres Bierkutsche ist hier nicht mehr wegzudenken. Ob in der Fußgängerzone oder im dichten Straßenverkehr behalten die beiden Kaltblüter Ruhe und Gelassenheit.

Die Bierkutsche ist 30 Jahre alt und wiegt beladen 5,5 t.

Im Andenken an Louis Barre – der vor 130 Jahren das Barre Bier mit Pferdekutschen und per Eisenbahn auf den beschwerlichen Weg von Lübbecke nach Bremerhaven brachte und dort mit den

Dampfern des Norddeutschen Lloyd das Barre Bier in die weite Welt transportieren ließ – wird seit 2017 ein neues Bier „Louis Barre Imperial Bier“ gebraut

Zum Abschluss wurde uns im Brauereigasthaus eine westfälische Brotzeit serviert. Dazu gab es frisch gezapftes Bier nach Wahl und weitere Bierspezialitäten aus der ältesten Privatbrauerei Norddeutschlands.

Gut gestärkt ging es dann mit dem Bus und der Fahrerin unseres Vertrauens zurück nach Minden. Wieder einmal ging ein informativer und schöner Tag zu Ende.

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Mittwoch, 27. Juni I 15.30 Uhr Moorhus, Frotheimer Str. 57a, 32312 Lübbecke

Bei einem Spaziergang mit der Diplom Biologin und zertifizierten
Naturführerin Martina Schönewolf lernen wir, das
Moor mit allen Sinnen zu erleben. – Fahrt mit Fahrgemeinschaften
oder ÖPV – Linie 512 oder 513
Kosten: 5,00 € für die Führung
Anmeldungen: B. Drinkuth T.: 0571 – 4 43 40

        
      
    

Dienstag, 12. Juni I 8.15 Uhr ZOB, Lindenstraße, Minden Dortmund – gestern und heute

Dortmund ist eines der großen Zentren des Ruhrgebiets.
Das Ruhrgebiet mit 10 Millionen Bewohnern gehört wie
London, Moskau, Paris und Istanbul zu den bevölkerungsreichsten
Regionen Europas. Stahl, Kohle und Bier machten
Dortmund zu einer bedeutenden Industriemetropole,
nach einem langjährigen Strukturwandel ist die größte
Stadt Westfalens ( ca. 590000 EW) ein bedeutendes Zentrum
der Versicherungswirtschaft und des Einzelhandels
geworden, mit 6 Hochschulen und 51000 Studierenden
ein bedeutender Dienstleistungs- und Technologiestandort.
Unsere Stadtführung mit dem Bus zeigt Dortmund von seiner
besten Seite, zeigt Dortmund von gestern und heute.
Wir starten mit einem Besuch im Dortmunder U, wo wir
von der Dachterrasse einen Blick über die Stadt genießen.
Dann geht’s mit dem Bus weiter über Borsigplatz und Hafen
zur Zeche Zollern, wo mit einer Kurzführung das Schloß der
Arbeit besichtigt wird. Über die Universität und den Signal
Iduna Park geht es zum Phönixsee, zur Mittagspause. Anschl.
spazieren wir entlang des Seeufers und fahren dann
über Phönix West wieder zum Dortmunder U und dann zurück
nach Minden. Ankunft in Minden:gegen 18.30 Uhr.
Kosten: 35,00 € für Fahrt, die Führungen
Anmeldungen: U. Kolbe T.: 0571 – 3851135

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Fenchel-Möhren-Gemüse

Zutaten

500 g

Möhre(n)

700 g

Fenchel

30 g

Haferflocken

30 g

Butter

100 ml

Gemüsebrühe

100 ml

Sahne

Salz und Pfeffer

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 30 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 15 Min. / Schwierigkeitsgrad: simpel / Kalorien p. P.: ca. 311 kcal

Die Möhren putzen und in dünne Scheiben schneiden. Den Fenchel putzen, waschen und ebenfalls in dünne Ringe schneiden.

Die Haferflocken in der zerlassenen Butter kurz anrösten, Möhren und Fenchel dazugeben und kurz andünsten. Anschließend mit der Brühe aufgießen und ca. 10-15 min. zugedeckt bei mittlerer Hitze dünsten. Zum Schluss die Sahne dazugeben, würzen und servieren.

Dazu passt Kartoffelpüree oder Reis.

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Würziger Fenchel – Heilpflanze für die Küche

Am Fenchel scheiden sich die Geister: Manche lieben ihn, andere hassen ihn. Dabei ist die Knolle mit dem anisartigen, leicht süßlichen Aroma eigentlich ein ganz besonderer Genuss. Wer sich erst an den intensiven Geschmack gewöhnen muss, kann Fenchel mit anderem mediterranen Gemüse wie Tomaten, Paprika oder Oliven kombinieren.

Seine würzige Frische passt hervorragend zu Geflügel, Fisch und Meeresfrüchten. Die Knollen lassen sich dünsten, schmoren und gratinieren, schmecken aber auch roh in einem Salat mit Radicchio und Roter Beete.

Schon die Römer und Griechen wussten auch die Heilkraft der Pflanze zu schätzen. Die enthaltenen ätherischen Öle wie Anethol und Fenchon lindern Blähungen und helfen bei Verstopfungen und Völlegefühl. Auch bei Erkrankungen der Bronchien und Erkältungen hat sich ein Fencheltee bewährt.

Erst seit dem 17. Jahrhundert wird Fenchel auch als Gemüse genutzt. Vor der Zubereitung muss die Knolle gründlich gewaschen werden, um den Sand zwischen den Blättern zu entfernen. Das Blattgrün wird abgeschnitten und eignet sich fein gehackt zum Würzen. Anschließend den Strunkansatz und die Stiele beseitigen sowie die dicken Fasern in Richtung Spitze abziehen. Die Knolle wird halbiert, der harte Kern entfernt und der Rest in Spalten, Scheiben oder Würfel geschnitten – je nach Verwendungszweck und Geschmack. Der einfachste Weg der Zubereitung ist das Dämpfen des Gemüses für 10 Minuten in wenig Salzwasser. Dann mit etwas Butter beträufeln und fertig.

Fenchel ist mit 20 bis 24 Kalorien pro 100 g wie jedes Gemüse sehr kalorienarm. Dafür kann er mit vielen positiven Inhaltsstoffen punkten: Vitamin A, C und E, Folsäure, Eisen, Magnesium und Kalzium.

Im Sommer finden Verbraucher heimischen Fenchel im Angebot. Frische Knollen sind weiß bis hellgrün gefärbt und haben eine feste Konsistenz. Das kräftige Blattgrün duftet leicht nach Anis. Im Gemüsefach des Kühlschranks ist Fenchel, in ein feuchtes Tuch eingewickelt, bis zu zwei Wochen haltbar.

Quelle: Heike Kreutz, www.aid.de

        
      
    

Donnerstag, 22. März I 14.30 Uhr Dorfkirche in Hille Besuch des Sinneparks

Begrüßung in der fast 500 Jahre alten Kirche, anschl. beginnen
wir dann eine“ Erlebniszeitreise“ durch den Sinnenpark.
– Danach gibt es Kaffee und Kuchen. – Anreise
erfolgt individuell evtl. in Fahrgemeinschaften mit PKW
oder ÖPV (Bus Linie 512)
Kosten: 11,50 €, ermäßigt 8,50 ( Kinder, Schüler, Inhaber
eines schwerbehinderten Ausweises)
Verb. Anm. b. 12. Januar: U. Kolbe T.: 0571 – 3 85 11 35