Patengroßeltern Projekt

Patengroßeltern-Projekt

Das Patengroßeltern-Projekt des Netzwerk Mindener Frauen e.V. (früher DHB-Netzwerk Haushalt OV Minden) besteht seit 2005. Es basiert auf dem Prinzip der Nachbarschaftshilfe.

Wenn Anna-Maria und Franziska zu ihren „Großeltern“ Helga und Achim B. radeln oder „Opa“ Manfred B. seine „Enkelin“ Lena von der Schule abholt, ist das schon etwas ganz besonderes. Auch „Oma“ Gertrud hört man gerne von den neusten Sprüchen ihrer Zwillingsenkel erzählen, weil ihre Augen dabei so glücklich funkeln.

Diese Enkel und Großeltern sind allerdings nicht miteinander verwandt.

Als Manfred B. sich einen neuen Drucker für seinen Computer kaufen musste, war Lenas Vater, ein Computerspezialist, sofort zur Stelle mit wertvollen Tipps, Beratung beim Kauf und Hilfe bei der Installation.
Wenn Helga B. sich mal intensiv austauschen möchte –außer mit ihrem Mann -, ruft sie nicht ihre Schwiegertochter an, sondern die Mutter von Anna-Maria und Franziska. Gertrud D. genießt ebenfalls den Austausch mit der Mutter „ihrer“ Zwillinge.
Aber auch diese profitieren von dem Wissen der älteren – dadurch oft gelasseneren – Frauen.
Wie gesagt, die erwähnten Personen stehen in keinem verwandtschaftlichen Verhältnis, und doch würde bestimmt jeder das vermuten.

Was alle miteinander verbindet, ist das Patengroßelternprojekt des Netzwerk Mindener Frauen. Dort wurde vor mittlerweile neun Jahren besagtes Projekt initiiert und seitdem betreut.
Die Nachfrage von Seiten der Elternschaft – seien es klassische Kleinfamilien, Patchworkfamilien oder Alleinerziehende beiderlei Geschlecht, die selbst keine Großeltern für ihre Kinder haben bzw. Großeltern, die weit entfernt wohnen– ist nach wie vor enorm.
Potentielle Großeltern sind leider immer noch nicht so viele im Projekt eingebunden.

Wir möchten allen Interessierten die Chance geben, sich selbst einmal von den mittlerweile gestandenen Patengroßeltern erzählen zu lassen, wie erfüllend ihre Beziehungen sind. Gelegenheit dazu gibt es am 2. Montag des zweiten Monats jedes Quartals bei einem gemütlichen Beisammensein des so genannten Patengroßeltern-Stammtischs im „Kaisersaal“ um 19:30 Uhr. Alle Stammtischteilnehmer werden rechtzeitig an den nächsten Termin erinnert.

Wer zusätzlich noch mehr Informationen rund um das Projekt erhalten möchte, wendet sich an Fr. Susanne Scholz, Koordinatorin desselben unter der Telefonnummer 0571/58878 zu einem persönlichen Gespräch.
Eventuell auftretende Bedenken können aber am besten die Patengroßeltern entkräften.

Haben Sie Mut, kommen Sie unverbindlich zu einem Treffen und lassen Sie sich verzaubern von der Magie dieser Patenschaften.

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