Dortmund ist eines der großen Zentren des Ruhrgebiets.
Das Ruhrgebiet mit 10 Millionen Bewohnern gehört wie
London, Moskau, Paris und Istanbul zu den bevölkerungsreichsten
Regionen Europas. Stahl, Kohle und Bier machten
Dortmund zu einer bedeutenden Industriemetropole,
nach einem langjährigen Strukturwandel ist die größte
Stadt Westfalens ( ca. 590000 EW) ein bedeutendes Zentrum
der Versicherungswirtschaft und des Einzelhandels
geworden, mit 6 Hochschulen und 51000 Studierenden
ein bedeutender Dienstleistungs- und Technologiestandort.
Unsere Stadtführung mit dem Bus zeigt Dortmund von seiner
besten Seite, zeigt Dortmund von gestern und heute.
Wir starten mit einem Besuch im Dortmunder U, wo wir
von der Dachterrasse einen Blick über die Stadt genießen.
Dann geht’s mit dem Bus weiter über Borsigplatz und Hafen
zur Zeche Zollern, wo mit einer Kurzführung das Schloß der
Arbeit besichtigt wird. Über die Universität und den Signal
Iduna Park geht es zum Phönixsee, zur Mittagspause. Anschl.
spazieren wir entlang des Seeufers und fahren dann
über Phönix West wieder zum Dortmunder U und dann zurück
nach Minden. Ankunft in Minden:gegen 18.30 Uhr.
Kosten: 35,00 € für Fahrt, die Führungen
Anmeldungen: U. Kolbe T.: 0571 – 3851135
Fenchel-Möhren-Gemüse
Zutaten
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500 g |
Möhre(n) |
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700 g |
Fenchel |
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30 g |
Haferflocken |
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30 g |
Butter |
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100 ml |
Gemüsebrühe |
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100 ml |
Sahne |
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Salz und Pfeffer |
Zubereitung
Arbeitszeit: ca. 30 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 15 Min. / Schwierigkeitsgrad: simpel / Kalorien p. P.: ca. 311 kcal
Die Möhren putzen und in dünne Scheiben schneiden. Den Fenchel putzen, waschen und ebenfalls in dünne Ringe schneiden.
Die Haferflocken in der zerlassenen Butter kurz anrösten, Möhren und Fenchel dazugeben und kurz andünsten. Anschließend mit der Brühe aufgießen und ca. 10-15 min. zugedeckt bei mittlerer Hitze dünsten. Zum Schluss die Sahne dazugeben, würzen und servieren.
Dazu passt Kartoffelpüree oder Reis.
Würziger Fenchel – Heilpflanze für die Küche
Am Fenchel scheiden sich die Geister: Manche lieben ihn, andere hassen ihn. Dabei ist die Knolle mit dem anisartigen, leicht süßlichen Aroma eigentlich ein ganz besonderer Genuss. Wer sich erst an den intensiven Geschmack gewöhnen muss, kann Fenchel mit anderem mediterranen Gemüse wie Tomaten, Paprika oder Oliven kombinieren.
Seine würzige Frische passt hervorragend zu Geflügel, Fisch und Meeresfrüchten. Die Knollen lassen sich dünsten, schmoren und gratinieren, schmecken aber auch roh in einem Salat mit Radicchio und Roter Beete.
Schon die Römer und Griechen wussten auch die Heilkraft der Pflanze zu schätzen. Die enthaltenen ätherischen Öle wie Anethol und Fenchon lindern Blähungen und helfen bei Verstopfungen und Völlegefühl. Auch bei Erkrankungen der Bronchien und Erkältungen hat sich ein Fencheltee bewährt.
Erst seit dem 17. Jahrhundert wird Fenchel auch als Gemüse genutzt. Vor der Zubereitung muss die Knolle gründlich gewaschen werden, um den Sand zwischen den Blättern zu entfernen. Das Blattgrün wird abgeschnitten und eignet sich fein gehackt zum Würzen. Anschließend den Strunkansatz und die Stiele beseitigen sowie die dicken Fasern in Richtung Spitze abziehen. Die Knolle wird halbiert, der harte Kern entfernt und der Rest in Spalten, Scheiben oder Würfel geschnitten – je nach Verwendungszweck und Geschmack. Der einfachste Weg der Zubereitung ist das Dämpfen des Gemüses für 10 Minuten in wenig Salzwasser. Dann mit etwas Butter beträufeln und fertig.
Fenchel ist mit 20 bis 24 Kalorien pro 100 g wie jedes Gemüse sehr kalorienarm. Dafür kann er mit vielen positiven Inhaltsstoffen punkten: Vitamin A, C und E, Folsäure, Eisen, Magnesium und Kalzium.
Im Sommer finden Verbraucher heimischen Fenchel im Angebot. Frische Knollen sind weiß bis hellgrün gefärbt und haben eine feste Konsistenz. Das kräftige Blattgrün duftet leicht nach Anis. Im Gemüsefach des Kühlschranks ist Fenchel, in ein feuchtes Tuch eingewickelt, bis zu zwei Wochen haltbar.
Quelle: Heike Kreutz, www.aid.de
Donnerstag, 22. März I 14.30 Uhr Dorfkirche in Hille Besuch des Sinneparks
Begrüßung in der fast 500 Jahre alten Kirche, anschl. beginnen
wir dann eine“ Erlebniszeitreise“ durch den Sinnenpark.
– Danach gibt es Kaffee und Kuchen. – Anreise
erfolgt individuell evtl. in Fahrgemeinschaften mit PKW
oder ÖPV (Bus Linie 512)
Kosten: 11,50 €, ermäßigt 8,50 ( Kinder, Schüler, Inhaber
eines schwerbehinderten Ausweises)
Verb. Anm. b. 12. Januar: U. Kolbe T.: 0571 – 3 85 11 35
Mittwoch, 14. März I 15.00 Uhr Victoriahotel, Markt 11, Minden Mitgliederversammlung
Mitgliederversammlung.
Nach deren Ende spricht der Heilpraktiker Harald Dammermann
über Voraussetzungen für einen gesunden
Schlaf.
Kosten: 7,50 € für Kaffee und Kuchen
Anmeldung: A. Aswald T.: 0571 -5 50 78
Mittwoch, 21. Februar I 14.30 Uhr Haupteingang der Fa. Gelita, Friedrich-Wilhelm-Str. 155, Minden
Wir werden durch den Betrieb geführt, erfahren Wissenswertes
über Herstellung und Einsatz von Gelatine. Die
Führung dauert ca. 90 Minuten. Anschließend sind wir zu
Kaffee und Kuchen eingeladen.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf 25.
Anmeldung: U. Kolbe T.: 0571 – 3 85 11 35
Kichererbsen-Dal
- Kochdauer 15 bis 30 min
- Zutaten
- 1 Zwiebel
- 10 g Ingwer (frisch)
- 2 Knoblauchzehen
- 1 Chilischote (rot)
- 1 TL Kreuzkümmelsamen
- 1 EL Butterschmalz
- 1 TL Kurkumapulver
- 300 g Tomaten (passiert)
- 300 ml Gemüsefond (aus dem Glas)
- 180 g Linsen (rot)
- 1 Dose Kichererbsen (265 g Abtropfgewicht)
- 1 Zitrone (Bio)
- Salz
- 2 EL Koriandergrün(gehackt, nach Belieben)
- 1 TL Koriander (gemahlen)
- 1 TL Paprikapulver (edelsüß)
Die Kichererbse Groß, lecker, orientalisch
5. Januar 2018 von DHB Ortsverband Minden | Kommentare deaktiviert für Die Kichererbse Groß, lecker, orientalisch
(aid) – Das Leben ist manchmal ungerecht. Die Kichererbse bringt alles mit, was man von einem Lebensmittel erwartet: Sie ist lecker, gesund, hat sogar medizinische Wirkung und lässt sich obendrein leicht anbauen, weil sie wenig Wasser braucht und ihren Stickstoffdünger selbst aus der Luft sammelt – wie alle Hülsenfrüchte. Und den Menschen fällt nichts Besseres ein, als die Kichererbse als „Arme-Leute-Essen“ abzutun.
Auch bei der Namensgebung hat man sich wenig Mühe gegeben. Denn das „Kicher“ im Namen hat nichts mit Fröhlichkeit und guter Laune zu tun, sondern stammt vom lateinischen „Cicer“, was schlicht „Erbse“ heißt. Streng genommen nennen wir die Kichererbse also „Erbseerbse“. Dabei hätten wir genug Zeit gehabt, einen würdigeren Namen zu finden. Schließlich begleitet die Kichererbse den Menschen schon seit geschätzten 8- bis 10.000 Jahren, zumindest im Vorderen Orient, wo man die ältesten Hinweise auf den Anbau fand. Hier spielt sie deshalb auch bis heute in der Küche die größte Rolle und man bereitet aus ihr Köstlichkeiten wie Hummus, Falafel oder das Gebäck Schimitt. In Indien, wo die Kichererbse ebenfalls sehr beliebt ist, werden sogar die jungen Pflanzen als Salat gegessen.
Die Deutschen kamen dagegen erst Ende des letzten Jahrhunderts so richtig auf den Geschmack, als erste türkische und orientalische Lokale Gerichte mit Kichererbsen anboten. Dass sich die Kichererbse hier lange schwertat, hat auch damit zu tun, dass die Pflanze das raue mitteleuropäische Klima nicht besonders schätzt und eher warme, trockene Regionen bevorzugt. Dennoch war sie hier schon im Mittelalter bekannt, Hildegard von Bingen lobte sie als angenehme Speise und Mittel gegen Fieber. Im Altertum ging man sogar von weiteren Heilkräften aus und setzte sie unter anderem gegen Fieber, Zahnweh und als Aphrodisiakum ein. Die vermeintlich liebesfördernde Kraft beruhte aber wahrscheinlich eher auf der Tatsache, dass die Römer die Kichererbse als Sexualsymbol verehrten und als der Liebesgöttin Venus geweiht betrachteten. Daher stammt auch ihr lange gebräuchlicher Zweitname „Venuskicher“.
Ende des 19. Jahrhunderts startete man in süddeutschen Weinbergen einen etwas unglücklichen Versuch, der Kichererbse auch hier zum Durchbruch zu verhelfen. Man baute eine spezielle Sorte an, um daraus Kaffee-Surrogat herzustellen, was dem Ruf der Erbse sicherlich nicht gut getan hat.
Dabei gibt es gute Gründe, die Kichererbse ohne große Umwege zu genießen. Denn sie enthält kein Fett, dafür aber 20 Prozent hochwertiges Eiweiß, diverse Vitamine und reichlich Mineralstoffe, einschließlich größerer Mengen an Eisen, die sie für Vegetarier bzw. Veganer interessant macht. Allerdings müssen rohe Kichererbsen vor dem Verzehr mindestens zwölf Stunden eingeweicht und dreißig Minuten gekocht werden, um das enthaltene Gift Phasin und den Bitterstoff Sapin zu zerstören. Wer die Kichererbse beim anschließenden Genuss als Püree, frittiert, geröstet oder als Salatbeilage immer noch als „Arme-Leute-Essen“ bezeichnet, ist selber schuld.
Quelle:Jürgen Beckhoff, www.aid.de



